Dienstag, 5. Oktober 2010
Ankunft
Endlich da! Nach ner 22 stuendigen Odysee um die halbe Welt, beginnt der Trip mit einem unglaublichen Gewusel von allen erdenklichen Fortbewegungsmitteln in den engen Strassen von Katmandu. Die Hupen ertoenen im Dauerklang, Smog ohne Ende und dazwischen Menschen, die ohne Mundschutz wahrscheinlich gar nicht mehr auf die Strassen gehen wuerden. Taxifahrer, die sich ohne Ruecksicht auf Verluste ihren Weg zum Hotel bahnen. Immer eine Luecke im Verkehr findend, die ich nicht mal mit sehr viel Wohlwollen als Moeglichkeit einzufahren erkannt habe. Ich liebe Asien, hier funktioniert das einfach. Keine Autofahrer, die sich blind auf die eigene Vorfahrt verlassen. Jeder nimmt Ruecksicht auf den Anderen. Warum klappt das nicht auch in Deutschland?

Das Gute am Rucksackreisen ist ja, dass du immer Anschluss findest. Da sitzt du kaum 5 Minuten im Restaurant, kommst du schon mit 2 Schweizerinnen und einem Volunteer aus England ins Gespraech. Der Englaender unterrichtet nur fuer Kost und Logis an ner Dorfschule ein Jahr lang, die eine Schweizerin ist ne Aussteigerin, lebt schon seit 12 Jahren immer auf Reisen in Asien und hat grad Besuch von ihrer Freundin aus Zuerich.
Ich bewunder diese Leute. Machen sich keine Sorgen um morgen und geniessen das Leben nur im Hier und Jetzt. Dahin will ich auch noch kommen (allerdings trotzdem noch mit nem festen Job ;)

Das Abschalten im Kopf beginnt. Abwechslung ist doch der bessere Weg zurueck.

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